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WANDERN UND WANDERWEGE IM TEIDE NATIONALPARK

Durch den Teide Nationalpark führt ein Netz aus zwölf offiziell angelegten Wanderwegen, den sogenannten Senderos. Ein Abweichen von diesen Wanderwegen ist Besuchern nicht erlaubt. Auf die Einhaltung dieses Verbots achten die Wildhüter des Parks sehr genau, da großer Wert auf den Schutz der Pflanzen und Tiere im Park gelegt wird. Die Wanderwege ermöglichen teilweise interessante Rundwanderungen, die nicht nur atemberaubende Ausblicke bieten, sondern auch die interessantesten Sehenswürdigkeiten des Teide Nationalparks passieren. Die Wanderwege des Teide Nationalparks unterscheiden sich nach ihrer Länge und ihren Schwierigkeitsgraden. Die leichteren Pfade mit geringen Anstiegen haben eine Länge von 3,5 bis 15 Kilometern. Deutlich größere Höhenunterschiede zeichnen die schwierigeren Wanderwege aus, von denen der Aufstieg zum Gipfel des Pico del Teide mit einer Länge von 12,5 Kilometern den größten Höhenunterschied überbrückt. Dieser Wanderweg, der Sendero 7, ist zweifellos der schwierigste und wird nur von geübten Bergwanderern an einem Tag absolviert.

 



Die Markierung der Senderos

Die Wanderwege im Teide Nationalpark sind weitgehend mit der Kennzeichnung nach den Normen der Europäischen Wandervereinigung ausgestattet, nach der anhand von farbigen Markierungen auf den Schwierigkeitsgrad und die Länge des Weges hingewiesen wird. Gleichzeitig enthalten die Beschilderungen Angaben über eine durchschnittliche Dauer der Wanderung. Dabei werden das durchschnittliche Wandertempo eines geübten Bergwanderers und die üblichen Pausen zugrunde gelegt. Die meisten Wanderwege im Teide Nationalpark sind mit den Farben Gelb-Weiß für Tagestouren über eine Strecke von 10 bis 50 Kilometern ausgezeichnet. Die kürzeren Wanderwege mit einer Strecke von bis zu 10 Kilometern tragen grün-weiße Markierungen. Die Markierungen der Wanderwege bestehen aus zwei übereinander angebrachten Balken, von denen der obere jeweils weiß ist. Finden Besucher ein Kreuz aus beiden Balken, so begehen sie den Wanderweg in der falschen Richtung und sollten umkehren.

Die richtige Ausrüstung trägt zur Sicherheit bei

Den wichtigsten Ausrüstungsgegenstand für längere Wanderungen stellen leichte, knöchelhohe Wanderschuhe dar. Da die Sonne in den Höhenlagen des Teide Nationalparks eine besonders intensive Strahlung hat, gehört Sonnenschutzcreme genauso ins Gepäck, wie eine Regenjacke, denn Wanderer im Nationalpark müssen auf alle Witterungsbedingungen eingestellt sein, da es insbesondere bei Wanderungen über große Höhenunterschiede zu schnellen Witterungswechseln kommen kann. Kopfbedeckung und Sonnenbrille sind genauso wichtige Utensilien, wie ein warmes Fleeceshirt und ausreichend Wasser. Für den Teide-Aufstieg werden drei Liter Wasser pro Tag empfohlen. Für den Fall, dass Wanderer einmal von der Dunkelheit überrascht werden, bietet sich die Mitnahme einer Taschenlampe an und in den Wintermonaten sollten notfalls Handschuhe und ein zweites Paar Socken Platz im Rucksack finden. Bei einsetzendem Regen und anbrechender Dunkelheit sollte aus Sicherheitsgründen die Wanderung abgebrochen werden. Viele der Wanderwege werden bei Nässe extrem rutschig und gefährlich. Bei Dunkelheit ist nicht nur die Orientierung schwierig, sondern auch die Gefahren in engen und schwierigen Passagen nicht erkennbar.

Interessante Rundwanderungen

Viele interessante Wanderstrecken führen über eine Kombination verschiedener Senderos durch den Nationalpark. Einige beziehen die Drahtseilbahn Teleférico mit ein und andere lassen sich auch mit Buslinien kombinieren. Eine Übernachtung im staatlichen Parador Hotel im Teide Nationalpark wird von vielen Wanderungen als einer der Höhepunkte einer zweitägigen Wanderung angesehen, da zum einen von hier aus der Aufstieg auf den Pico del Teide in den frühen Morgenstunden auch ohne behördliche Sondergenehmigung erlaubt ist, zum anderen die Stille im Nationalpark vor dem Eintreffen der großen Besucherscharen genossen werden kann. Zudem ist das Parador Hotel eine hervorragend ausgestattete Übernachtungsgelegenheit.

Rundwanderung Los Organos

Eine Rundwanderung über den Los Organos Höhenweg führt nicht nur um die imposanten Basaltsäulen Los Organos herum, sondern auch entlang vieler interessanter Sehenswürdigkeiten im Teide Nationalpark bis zu einem Aussichtspunkt, von dem sich ein fantastischer Ausblick über das Orotava-Tal und auf den Teide bietet. Die Wanderung führt teilweise durch üppige Kiefernwälder und über einen schmalen bequem zu begehenden und mäßig steilen Pfad. Die Entfernung von etwa 5,5 Kilometern beinhaltet einen Höhenunterschied von rund 800 Metern und wird von geübten Wanderern in vier bis fünf Stunden bewältigt..

Die Los Organos Rundwanderung beginnt am Parkplatz La Caldera, der sich bei km 16 an der TF 21 befindet. Von dort aus führt er über eine asphaltierte Straße um die Caldera herum, in der sich der Parkplatz befindet. Bei der Beschilderung Richtung Los Organos biegt der Rundweg links ab auf die Felsen Los Organos zu. Nun führt der Weg unterhalb der Basaltfelsen Richtung Osten durch den Kiefernwald bis zur Schutzhütte Choza El Topo. Gegenüber der Schutzhütte führt der Weg rechts weiter aufwärts und geradeaus an einer Abzweigung Richtung Sin Salida vorbei. Erst an der nächsten scharfen Linkskurve folgt man dieser Abzweigung, die weiter aufwärts auf den Bergrücken führt. Diesem Weg folgt die Rundwanderung, ohne nach rechts auf den Waldweg abzubiegen. Die nächste Abzweigung, die durch zwei kleine Steinmännchen und eine zerbrochene Betonröhre markiert ist, führt weiter auf den Rundwanderweg. Von dort aus führt der Weg etwa 20 Minuten lang steil aufwärts zu einem Aussichtspunkt, der eine beeindruckende Aussicht über das Orotava-Tal und auf den Teide bietet. Von diesem Aussichtspunkt aus führt der Weg weiter rechts bergauf bis zu einem kleinen Steinhaufen, an dem der eigentliche Los Organos-Höhenweg beginnt. Die Wanderung führt nun rechts entlang des Höhenweges und abwärts durch einen Kiefernwald. Zurück zum Parkplatz geht es über einen plateauförmigen Felsblock und einen Abschnitt, an dem der Weg rechts an einem mehrere hundert Meter tiefen Abgrund entlang führt. An einer Wasserleitung, die an den Felswänden befestigt ist, können Wanderer sich auf diesem Teilstück festhalten. Weiter führt der Rückweg an einem schmalen Felsrücken auf der rechten Seite und den Camino a Candalaria entlang.

Wanderweg zur Paisaje Lunar

Die Paisaje Lunar ist eine sehenswerte Mondlandschaft mit  imposanten Tuffsteinkegeln, die sich am Rande eines Kiefernwaldes befindet. Der Wanderweg zu dieser Mondlandschaft beginnt auf dem Parkplatz eines Jugendcamps, zu dem ein Weg von der TF 21 oberhalb von Vilaflor abzweigt. Geübte Wanderer benötigen für diese Wanderung etwa 3 Stunden Zeit. Am Parkplatz zeigt ein Hinweisschild mit der Aufschrift Paisaje Lunar den Weg zur Mondlandschaft. Die Wanderung zur Paisaje Lunar ist aber auch von Vilaflor aus möglich, erstreckt sich in diesem Fall aber über etwa vier Stunden. Dieser Weg führt in der Nähe der Kirche von Vilaflor immer rechts bergauf bis zu einer Wegkreuzung, an der der Weg links weiter in Richtung Paisaje Lunar führt. Auf Holzpfählen ist der von Steinen gesäumte  Weg durch die gelb-weiße Wanderweg-Markierung angegeben.

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